Akne Ernährung

Alternative Medizin und Naturheilkunde

Die Naturheilkunde möchte vor allem die Kräfte des eigenen Körpers mit verschiedenen Methoden und natürlichen Mitteln und Reizen aktivieren. Bei der Behandlung verschiedenster Krankheiten spielt unter anderem die Ernährung eine wichtige Rolle. So auch bei der Behandlung von Akne. Neben der Umstellung der Ernährung gehören die Anregung der Stoffwechselfunktionen, Ausleitungskuren und Darmsanierung zu den naturheilkundlichen Mitteln gegen Akne. Auch homöopathische Mittel, Phytotherapie, Schüssler-Salze, Aromatherapie oder Bachblüten gehören zu den therapeutischen Maßnahmen der Naturheilkunde bei Akne.

Vollwertige Ernährung hilft auch der Haut

Zu den Empfehlungen der Naturheilkunde bei Akne und um ganz allgemein gesund zu sein und sich wohl zu fühlen, gehört eine vollwertige Ernährung. Diese fängt bei der Zubereitung an: Das Essen sollte aus frischen oder höchstens tiefgekühlten Produkten frisch gekocht werden. Also: Auf die Fertigpizza oder den Linsensuppentopf aus der Dose besser ganz verzichten. Fertigprodukte enthalten in der Regel zu viel Fett, Konservierungsmittel und Zucker – diese Inhaltsstoffe zählen nicht zu einer vollwertigen Ernährung. Außerdem sollten Betroffene auf Nahrungsmittel, die zu viele ungesättigte und gehärtete Fette enthalten, verzichten. Dazu zählen Fertigbackwaren und Margarine. Auch Weißmehl, Cola und zu viel Zucker gehören nicht auf den Speiseplan. Stattdessen sollten Vollkornprodukte, viel Obst und Gemüse, gelegentlich Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Eier gegessen werden. Ein Drittel bis zur Hälfte der Nahrung sollte Rohkost sein, zum Beispiel: rohes Obst und Gemüse, frische Salate oder Frischkornbrei. Zum Süßen können Obst, Trockenobst, sowie Honig und Fruchtdicksäfte verwendet werden. Generell wird in der Vollwertküche weniger gesüßt.

Darmsanierung

Nach der Naturheillehre hängen Haut und Darm zusammen: Die Haut dient als Entgiftungsorgan, während im Darm die Nährstoffe aufgenommen und verwertet werden. In Zusammenarbeit mit Blut und Lymphsystem werden der Körper – und damit auch die Haut – mit Nährstoffen versorgt. Funktioniert der Darm nicht richtig, werden nach naturheilkundlicher Lehre verstärkt Stoffwechselprodukte und Säuren über die Haut ausgeschieden. Ein gesunder Darm entlastet somit die Haut.

Eine Darmsanierung oder Darmreinigung bedeutet zunächst die Umstellung der Ernährung auf vollwertige Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen und den Verzicht auf Zucker. Unterstützen kann man die Wirkung der Darmreinigung durch die Einnahme von Inulin, eines Ballaststoffes aus der Chicoreewurzel. Eine weitere Möglichkeit ist die Einnahme kolloidaler Mineralien. Diese in Wasser gelösten Mineralien und Spurenelemente werden vom Körper besonders gut aufgenommen.

Zum Ausspülen von Giftstoffen oder bei Verstopfung hilft manchen Betroffenen ein Einlauf. Dabei wird Flüssigkeit über den After in den Darm eingeleitet. Dazu kann man einen Irrigator verwenden. Die Darmtätigkeit kann auch durch Sport und Bewegung angeregt werden. Um die Verdauung im Gleichgewicht zu halten, ist es wichtig, reichlich zu trinken. Am besten Wasser. Manche Aknepatienten berichten auch von der positiven Wirkung bestimmter Kräutertees bei der Darmsanierung. Dazu gehört z.B. Ringelblumentee oder entschlackende Tees wie ein Brennnesseltee, Schafgarbe oder Löwenzahntee.

Zur Sanierung der Darmflora können auch so genannte probiotische Arzneimittel eingesetzt werden, wie z.B. Mutaflor oder Symbioflor. Diese enthalten lebende Mikroorganismen, die den Aufbau der Darmflora unterstützen sollen.

Mehr Informationen zum Thema Darm und Akne bietet unser Blog-Artikel “Darmreinigung – Einflüsse des Darms auf Akne?“.

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