Säuren-Basen-Diät: Fasten, Entsäuerung, Bewegung

· Judith Amann · 1 Kommentar

Mit Fasten beginnen

Wer eine basische Ernährung ausprobieren oder seine Ernährung dauerhaft umstellen möchte, sollte zunächst mit Fasten beginnen. Das Fasten unterstützt zum einen die Entsäuerung des Körpers, zum anderen dient es der Darmreinigung. Besonders wichtig beim Fasten: viel trinken, vor allem Wasser oder Kräutertees wie z.B. Basentee. Wer nicht ganz aufs Essen verzichten möchte, kann auch mehrere Obst- oder Rohkosttage einlegen. Es dürfen dann verschiedene Früchte oder rohe Salate bzw. Gemüse der Saison gegessen werden – die Menge spielt dabei keine Rolle. Auch bei den Obst- oder Rohkosttagen kommt es darauf an, viel zu trinken: Wie auch beim Fasten sollten täglich zwei bis drei Liter getrunken werden. Auf Alkohol, Nikotin, Bohnenkaffee und Zuckerhaltiges sollten Fastende generell verzichten.

Entsäuerung beschleunigen

Zur Unterstützung der Entsäuerung oder wenn Fasten und konsequente basische Ernährung alleine nicht den gewünschten Erfolg bringen, können verschiedene Präparate eingenommen werden:

  • Basica-Granulat z.B. Basica auf Milchzuckerbasis mit Mineralien und Spurenelementen zur Entsäuerung und zum Ausgleich des Säuren-Basen-Haushalts.
  • Rebasit dient der Normalisierung eines übersäuerten Stoffwechsels und kann auch bei Gicht und Harnsäuresteinen eingesetzt werden.
  • Ovocalcin hilft der Vorbeugung von Übersäuerung und behebt Störungen im Mineralienhaushalt. Es handelt sich um ein Präparat auf Meeresalgenbasis, das neben pflanzlichen Wirkstoffen auch lebenswichtige Mineralstoffe enthält. Ebenfalls auf Meeresalgenbasis mit Mineralstoffen und Vitaminen ist das Nahrungsergänzungsmittel Spirulina. Nur aus Meeresalgen bestehen AFA Algen. Auch sie dienen der Unterstützung der Entsäuerung.
  • Bullrichs Vital enthält Mineralstoffe und wirkt so dem Verlust an Mineralien entgegen, der durch die Übersäuerung entstehen kann.

Die genannten Präparate dienen der Unterstützung der Entsäuerung – besonders auch dann, wenn eine konsequente basische Ernährung im Alltag schwer umzusetzen ist. Ihre Einnahme ist jedoch nicht unbedingt notwendig. Kritiker halten solche Mittel für überflüssig.

Ist basische Ernährung wirklich gesund?

Die Säuren-Basen-Ernährung entspricht für viele Experten nicht den gängigen Empfehlungen. So kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), dass die basische Ernährung nicht ausgewogen genug sei. Außerdem würde der Körper nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt. Fazit der DGE: Basische Ernährung ist nicht gesünder.

Viel Bewegung und wenig Stress

Stretchen nach dem Sport

Sport & Bewegung © M Sørensen / Bigstock.com

Neben der Ernährungsweise spielen auch noch andere Faktoren bei der Entsäuerung eine Rolle. Für einen ausgewogenen Säuren-Basen-Haushalt sollte man Stress meiden und sich ausreichend bewegen. Sport und Bewegung unterstützen die Entsäuerung: Durch die körperliche Aktivität wird der Darm angeregt. Die Verdauung funktioniert besser. Außerdem können Säuren und Schlacken besser abgebaut werden. Neben den vielen anderen Vorteilen die Bewegung für den Körper hat, sorgt sie auch für gute Laune und hilft Stress abzubauen. Sport sollte also unbedingt Bestandteil einer Entsäuerungskur sein. Wer schon Sport macht, muss nicht damit aufhören – im Gegenteil. Anfänger sollten mit leichtem Walking beginnen, etwa eine halbe Stunde täglich. Am besten ist es langsam anzufangen und dann das Tempo allmählich zu steigern.

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Kommentare
1 Kommentar zu “Säuren-Basen-Diät: Fasten, Entsäuerung, Bewegung”
  1. Peter sagt:

    Vielen Dank für diesen gut recherchierten Artikel. Die DGE hat sicherlich recht, jedoch empfiehlt sich das Fasten in den meisten Fällen für einen kurzen Zeitraum bzw. zu Beginn einer Ernährungsumstellung. Insofern bleibt die Gegenfrage offen, wie gesund oder einseitig die bisherige Ernährung war?

    Viele Grüße,
    Peter

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