Lebensmittelunverträglichkeit und Akne

9. September 2008 · 5 Kommentare

Auch wenn ein Zusammenhang von Ernährung und Akne in mehreren Studien nicht eindeutig belegt werden konnte, ist eine Ernährungsumstellung eine Sache, die man ausprobieren sollte. Insbesondere, wenn die Akne über die Pubertät hinausgeht und man damit ein Anzeichen hat, das es nicht an den Hormonen bzw. der Hormonumstellung liegen kann. Ein Lebensmittel-Unverträglichkeits-Test gibt Auskunft darüber, gegen welche Lebensmittel man intelorant ist, also wo eine Nahrungsmittelunverträglichkeit besteht. Anzeichen einer solchen Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Substanzen in Lebensmittel sind bspw. Durchfallerkrankungen, Blähungen oder Hautausschläge bzw. Akne.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder – intoleranzen sind so genannte pseudoallergische Reaktionen. Heute leidet jeder fünfte Europäer unter einer Lebensmittelunverträglichkeit. Das Problem: Jeder reagiert anders auf Lebensmittel, jede Nahrungsmittelunverträglichkeit ist also individuell. Für die Betroffenen birgt das jahrelange Detektiv-Arbeit und eine enorme Umstellung des Alltags mit sich. Besonders weit verbreitet sind Intoleranzen gegen Lactose, Fructose und Histamin.

Lebensmittelunverträglichkeitstest

Einen Lebensmittelunverträglichkeitstest führt ein Arzt bzw. Allergologe durch, indem er eine Blutprobe des Patienten entnimmt und diese anschließend im Labor untersucht wird. Ein solcher Nahrungsmittelunverträglichkeitstest mit anschließender Beratung kostet etwa 150-250 Euro. Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Vorher aber eine Überweisung für den Hautarzt holen!

Neben Bluttests und Hauttests werden Diäten und Provokationstest, gemeint ist die bewusste Einnahme des verdächtigen Nahrungsmittels unter Aufsicht eines Arztes, durchgeführt. Zur Klärung der Diagnose ist es für die Betroffenen sinnvoll und hilfreich, ein Tagebuch zu führen, in dem alle Ess- und Trinkgewohnheiten, Medikamenteneinnahmen sowie alle auftretenden Symptome festgehalten werden.

Was tun bei Lebensmittelunvertäglichkeit?

Als erstes sollte man die entsprechenden Substanzen meiden (Karenzkost). Zudem sollte man keine Nahrungsmittel zu sich nehmen, wenn man nicht ganz genau weiß, was dieses alles für Inhaltsstoffe hat (bspw. bei Fertiggerichten). Wichtig ist bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ein Diätplan, der durch einen Ernährungsexperten (Ernährungsberater, Oecotrophologen, Allergologe, Ernährungsmediziner) erstellt wurde.

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Kommentare
5 Kommentare zu “Lebensmittelunverträglichkeit und Akne”
  1. Kirsten sagt:

    Ich hab mal gehört, dass man Lebensmittelunverträglichkeiten auch mittels Bioresonanz überprüfen lassen kann. Mich würden persönliche Erfahrungsberichte dazu interessieren – auch, was die Kosten angeht. Meine Pickel halte ich mit Hautpflegemitteln zwar ganz gut in Schach, aber es wäre ja schon schön, wenn man im Falle einer Allergie wüßte, was man vermeiden muss, um Hautreaktionen vorzubeugen…!

  2. Claudia sagt:

    Ich habe die Bioresonanztherapie (Kosten insgesamt ca. 260 €) gemacht gegen meine Kuhmilch- und Laktoseunverträglichkeit.
    Leider hat es bei mir nichts gebracht. Ich reagiere auf kleinste Mengen Laktose mit Durchfall und Pickel.

  3. Angi sagt:

    Meine Tochter 18 hat starke Akne gehabt. Nach einem Allergietest stellte sich heraus, dass sie auf Milch, Ei, Gluten, Bananen und Kiwi allergisch reagiert. Außerdem kam noch ein Darmpilz hinzu. Nach weglassen o.g. Lebensmittel und Zucker heilt die Akne jetzt ab.

  4. Ines sagt:

    Also ich leide seit ca 8-10 Jahren unter fiessen Pickeln, vor allem am Rücken. Im Gesicht, vor allem an der Kinnzone und um die Nase herum (obwohl mir das eher wie ein eczem aussieht…). Diese Pickel am Rücken werden fasenweise schlimmer. Ich bin 36 Jahre alt, mache sehr viel Sport, ernähre mich gesund… Nicht mal in der Pupertät hatte ich Pickel! Mein Hautartzt will mir nur eine Chemische Terapie (Pillen) raten… mach ich nicht! Mein Bioresonanzarzt empfahl mir nach der 1. Sitzung alle Weismehlprodukte, Ananas, Erbsen und grünen Salat wegzulassen… keine Besserung…. Ich führe gerade ein Ess-Tagebuch, denn nächste Woche habe ich ein Termin beim Allergologen….
    Ich hatte übrigens auch eine Schilddrüsenüberfunktion (vor 8 Jahren) die seit ca 6 “abgeklungen” ist (habe nur extrem hohe TPO und TP Antikörper), weiss nicht ob es da ein Zusammenhang gibt…. Hatte auch schon Darmpilz im Verdacht….

  5. admin sagt:

    Das am Kinn und um die Nase könnte eine periorale Dermatitis sein. Einige Frauen leider drunter, Ursache ist meist eine übermäßige Pflege, MakeUP, ec. Möchtest du nicht mal eine andere Pille (gibt ja einige gegen unreine Haut) ausprobieren? Allergologen würde ich auch mal abklären.

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