Mitesser – Whiteheads vs. Blackheads

· Sandy Lietz · Noch kein Kommentar.

Was sind Mitesser? Welche unterschiedlichen Formen von Mitessern gibt es? Wie entstehen sie und wie lassen sie sich erfolgreich behandeln?

Was sind Mitesser und welche Formen gibt es?

Blackheads: Offene Mitesser

Offene Mitesser: Blackheads © Nathalie Speliers / Bigstock.com

Als primäre, nicht entzündliche, Effloreszenzen treten bei Akne zunächst die typischen Mitesser auf. Ein solcher Komedo (aus dem lat.) ensteht in Folge einer übermäßigen Verhornung (Hyperkeratose) des Kanals eines Talgdrüsenfollikels (Pore). Durch Verdichtung von Hornlamellen verstopft der Ausgang des Follikels, der Talg kann nicht mehr ordentlich abfließen. Dieser Vorgang bietet idealen Nährboden für die Vermährung der Akne-Bakterien propionibacterium acnes, die Talgdrüse bläht sich auf. Je nachdem, ob die Pore nun eine Öffnung (klein/groß) besitzt oder nicht, unterscheidet man folgende beiden Arten von Mitessern / Komedonen:

  • Whiteheads: geschlossene Mitesser, eingeschlossenes Talg und Bakterien gelangen nicht an die Hautoberfläche, der Komedo bleibt hell/weiß und ist manchmal gar nicht mit dem bloßen Auge sichtbar
  • Blackheads: offene Mitesser, im Gegensatz zu den whiteheads besitzen diese Komedonen eine größere Porenöffnung, wodurch der im Talg enthaltene Farbstoff Melanin oxidieren kann, es entsteht die typische schwarze/dunkle Färbung

Wie lassen sich Mitesser behandeln?

Wie bei allen Hautunreinheiten sollte man auch an Whiteheads und Blackheads nicht einfach rumdrücken. Durch das Drücken kann die Follikelwand beschädigt werden und somit ein Entzündungsherd entstehen, der die Bildung von Papeln und Pusteln begünstigt.

Empfehlenswert ist hingegen die regelmäßige Behandlung bei einer Kosmetikerin. Im Kosmetikstudio wird die Haut vorbehandelt, die Poren werden geöffnet und die Mitesser „fachmännisch“ entfernt. Wer wirklich selbst „Hand anlegen“ will, sollte einige Tipps beachten, um den Mitesser richtig zu entfernen.

Hygiene

Nie mit ungewaschenen Händen drücken. Hände und Gesichtshaut vorher gründlich reinigen. Am besten zusätzlich zum Drücken ein Papiertaschentuch oder noch besser eines der Kleenex Kosmetiktücher verwenden und nicht mit den bloßen Fingern drücken, da unter den Fingernägeln meist trotz Waschen noch jede Menge Bakterien sind.

Vorbehandlung

Am besten lassen sich Mitesser entfernen, wenn die Haut vorher mit einem entsprechenden Dampfbad oder Gesichtssauna behandelt wurde und die Poren sich öffnen konnten.

Vorsicht

Nicht mit Gewalt ans Werk gehen, sondern Mittesser vorsichtig ausdrücken. Blackheads sowie Whiteheads lassen sich meist mit einem kurzen Druck beseitigen. Sind die Mitesser mit einem Spannungsgefühl verbunden, wartet man lieber, bis sich auf der Hautoberfläche ein Eiterpickel entwickelt hat. Wird vorher gequetscht, riskiert man, dass die Stelle sich entzündet und der Pickel länger bis zur Heilung braucht.

>> Noch ausführlicher wird es unserem Artikel: Mitesser ausdrücken / Pickel entfernen

Welche Mittel helfen gegen Mitesser?

Neben der professionellen Entfernung vorhandener Mitesser gibt es zahlreiche Möglichkeiten und Therapieansätze, die speziell gegen die Bildung neuer Komedonen vorgehen. Damit wird zwar nicht die Ursache der Akne bekämpft, jedoch gleich am Beginn der Symptombildung angesetzt. Äußerlich anwendbare Mittel sind zum Beispiel: Benzoylperoxid (BPO), Salicylsäure oder lokale Retinoide. Die Kosmetikindustrie bietet mittlerweile auch spezielle Mitesser Pflaster, wie die NIVEA VISAGE Clear up Strip, die jedoch nur die Oberfläche der Mitesser entfernen.

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